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Bremen: Größte Herbstregatta im Mai

Vor zwei Wochen in Mannheim gegen die Süddeutschen, nun in Bremen gegen die Nord- und Westdeutschen: Johanna Coenen gewann bisher alle Einerrennen bei den Leichtgewichts-Juniorinnen B. Auch am Sonntag im Vergleich mit den hoch eingeschätzten Gegnerinnen aus Witten Geesthacht brachte Johanna so viel Wasser zwischen sich und die Verfolgerinnen, dass sie sich noch intensiv mit einer Boje befassen konnte, bevor sie den Weg ins Ziel fortsetzte. Damit ist nun klar, dass sie auch in zwei Wochen in Köln im Einer als ihrer Hauptbootsklasse antreten wird.

Große Hoffnungen ruhten auch auf Wiebke Offermann, die in Mannheim viermal siegte. In Bremen reichte es nur bis zur 1000m-Marke, dann musste sie ihre Gegnerin ziehen lassen, da ihr Infekt mehr Kraft raubte als vorgesehen - und das Ziel lag 500m weiter. So war es klug, die restlichen Rennen abzumelden, um im Hinblick auf die Duisburger Regatta am kommenden Wochenende Kräfte zu sammeln.

Weitere erfreuliche Rennen lieferten die Alt-Mädchen, die im vergangenen Jahr noch in der Kinderklasse ruderten. Direkt im ersten Rennen erstaunten Eva Schmidt-Hengst und Luisa Röske mit einem zweiten Platz im Doppelzweier der Juniorinnen B. Luisa konnte dann ihr erstes Einer Rennen in der B-Klasse sogar siegreich beenden, und Eva tat es ihr am Sonntag mit Laura Kussl gleich.

Felix Krane weilte mit seinem Osnabrücker Partner am Samstag in Bremen, um sich für die kommende Duisburger Regatta „vorzubelasten“. Sie fuhren zweimal im Männer-Zweier ohne auf den zweiten Rang. Erst im Männer Achter gelang dann ein Sieg.

Gewinnen konnte auch zweimal Georg Konermann, leider für irgend so einen unbedeutenden Hamburger Verein. Trotzdem war es schön, ihn mal wieder zu treffen!

Damit ist der Chronist schon am Ende mit der Siegerliste. Bei dieser sehr stark besetzten und besuchten Regatta (z.B. 42 JM 1x B LG II) konnten aber alle wertvolle Erfahrungen sammeln, so dass für die kommenden Trainingseinheiten alle wissen, was es zu verbessern gilt. Immer wieder kämpften die Bonner, inklusive Felix, mit den Bojen. Auffällig daneben, dass die Umkehrpunkte eher wanderrudermäßig, dagegen die Rollarbeit ziemlich zügig gestaltet wurden und wurde.

Auf dem Werdersee zwischen Flughafen und Werderstadion (mit dem Spiel Werder-HSV) fand wohl die größte Ansammlung von Ruderern in Deutschland statt, da neben der allgemeinen großen Bremer Regatta nebenan auch noch eine Kinderregatta ausgetragen wurde. Trotz mancher heftiger Kollisionen, da es keinen Platz neben der Regattabahn zum Auffahren gab, wurde die Regatta zügig abgewickelt. Die Unterkunft in einer Doppelturnhalle reichte zum Schlafen - die sanitären Verhältnisse hätten besser sein können (jeweils eine Toilette für die Geschlechter!) und das Wetter auch: Vor zwei Wochen in Mannheim knallte die Sonne auf sich rötende Rudererhaut, in Bremen röteteten sich die Wangen ob der skandinavischen Kühle. Aber geschneit hat es dann doch nicht.

Weiter geht es am Wochenende mit einem Trainingslager in Hürth für die Junioren, mit der Wedau-Regatta mit Felix und Wiebke und einem Auftritt der Kinder in Kettwig!

Am 22. und 23.5. findet in Fühlingen die große Kölner Junioren-Regatta statt. Der Eintritt ist frei und Interessenten sehr willkommen. Und vielleicht gibt es sogar einige Bonner Sieger zu befeiern!

Gereon `Ben` Schürmann

 
 
   


 
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