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Rudertermine

  • Montag 18 Uhr
    ab 14.9. 17.30 Uhr, ab 28.9. 17 Uhr, ab 12.10. 16.30 Uhr; Sandra Langehenke & Hugo Sattler
  • Dienstag 18 Uhr
    ab 14.9. 17.30 Uhr, ab 28.9. 17 Uhr, ab 12.10. 16.30 Uhr; Martin Glade & Richard Bulka
  • Donnerstag 18 Uhr
    ab 14.9. 17.30 Uhr, ab 28.9. 17 Uhr, ab 12.10. 16.30 Uhr; Jan Hesse & Klaus Neubeck
  • Freitag 18 Uhr
    ab 14.9. 17.30 Uhr, ab 28.9. 17 Uhr, ab 12.10. 16.30 Uhr; Ulrike May, Günter Forster & Sebastian Joerdens
  • Sonntag 9.30 Uhr
    Joachim Bostel & Thomas Spindler

Bonner U23-Ruderin bei der EM am Start

EM in Duisburg am 1. Septemberwochenende
02.09.2020

Ende Juli ging es für 160 Ruderinnen und Ruderern in Hamburg um die nationale Ausscheidung für die U23-EM, welche dieses Wochenende (5./6.9.) in Duisburg stattfinden wird. Auch zwei Athleten der BRG, Paula Rossen und Julius Lingnau waren dabei.

Zunächst wurde die Leistung auf dem Ergometer auf einer Distanz von 2000 m geprüft, bei der sowohl Rossen als auch Lingnau einen persönlichen Bestwert erzielen konnten.
Leider erlitt Lingnaus Zweierpartner, Marcel Schöpf (Ulmer RC) im Vorfeld einen Infekt, der sich beim anschließenden Rennen auf dem Wasser so stark auswirkte, dass der Zweier abgemeldet werden musste und der Traum von einer diesjährigen EM-Teilnahme für die beiden platzte. Doch Lingnau, der aktuell längste Trainingsruderer der Bonner RG, gibt nicht auf „Fahre jetzt für ein paar Tage in den Urlaub…Schreibe meine Klausuren und dann geht’s im Herbst mit einem neuen Zweierpartner weiter“, bleibt Lingnau optimistisch.
Für Rossen, die an dem Wochenende aufgrund ihres neuen Wohnsitzes in Hamburg für den Ruderclub Allemannia von 1866 startete, war das Wochenende ein voller Erfolg! Sie konnte sich mit ihrem Vierer mit Steuerfrau für die EM qualifizieren. Rossen hatte schon einige Tiefschläge in ihrer Ruderkarriere erlitten was Verletzungen und nötige Trainingspausen anging, doch durch ihren Kampfgeist kann sie sich nun auf die Teilnahme an der EM in Duisburg freuen.
Wie sie das geschafft hat neben Studium und Verletzungen, erklärt sie uns im Folgenden:

Wie lange ruderst du schon und wie viele Trainingsstunden erwarten dich wöchentlich?
Ich rudere seit 2011 und trainiere inzwischen jede Woche zwischen 12 und 20 Stunden.

Wie schaffst du es, neben dem Studium so viel zu trainieren?
Es ist wirklich nicht leicht, aber mit der Zeit habe ich gelernt herauszufinden, welche Uni-Veranstaltungen ich besuchen sollte und bei welchen die Materialien und netten Kommilitonen als Hilfe ausreichen. Trotzdem braucht man Disziplin um sich hinzusetzen und dann wirklich nach dem Training noch was für die Uni zu lernen.

Wie schaffst du es, dich nach Tiefschlägen wieder zu motivieren?
Ich wollte immer wissen, was ich letztendlich aus mir rausholen kann und hatte immer wieder Verletzungen, durch die ich gelernt habe, immer wieder aufzustehen. Ich dachte immer, das kann es doch jetzt nicht gewesen sein, wollte immer zeigen, was potenziell noch möglich ist. Mein Ehrgeiz, die Trainingsmannschaft und natürlich der Spaß am Sport motivieren und helfen mir dabei, weiterzumachen. Wenn sich harte Arbeit auszahlt und das Boot unter einem durchrauscht, dann hat sich alles gelohnt.

Wie schätzt du eure Chancen für die EM ein?
Das ist eine wirklich schwere Frage. Durch Corona ist es schwer einzuschätzen, wie leistungsstark man im Vergleich zu den anderen Nationen ist, und welche Gegner einen letztendlich überhaupt erwarten. Wir werden im Training jetzt auf jeden Fall alles geben um das Bestmögliche rauszuholen.

Inwiefern hat Corona die Vorbereitung auf die Quali und die EM beeinträchigt?
Corona hat unsere Vorbereitung sehr beeinträchtigt, da wir eine Zeit lang alleine zu Hause auf dem Ergo trainieren mussten und es schwieriger war, sich jeden Tag zu motivieren trotz der Ungewissheit, ob überhaut eine EM stattfinden wird. Als wir wieder aufs Wasser durften, war dies auch nur in Kleingruppen möglich, sodass wir deutlich weniger Einheiten auf dem Wasser trainieren konnten.

Wir wüschen Paula Rossen viel Erfolg für die EM und drücken die Daumen!

Infos zur EM in Duisburg

Unter Infos EM in Duisburg

Straffer Zeitplan      
Der straffe Zeitplan mit Vor- und Hoffnungsläufen am Samstag sowie Halbfinals und Finals am Sonntag wird den Sportlerinnen und Sportlern einiges abverlangen. „Das wird schon eine Herausforderung. Da müssen wir schauen, ob die Substanz für drei bis vier Top-Rennen ausreichend ist. Aufgrund der ganzen abgesagten Rennen in dieser Saison fehlt uns allen die Wettkampfhärte“, weiß Bielig.

An Motivation hingegen fehlt es nicht. „Die Stimmung im Team ist super. Alle fiebern der EM entgegen und sind heiß darauf, an den Start zu gehen.“

Keine Zuschauer vor Ort
Für Zuschauer ist die Veranstaltung leider nicht zugänglich. Der Weltruderverband FISA überträgt alle Rennen live auf seinem YouTube-Kanal.



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