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  • Sonntag 9.30 Uhr
    Joachim Bostel & Thomas Spindler
  • Uhr
    Vorläufig kein ARB möglich

Ahoi aus Amerika!

Frederik Breuer
07.02.2021

Wenn bei uns am Verein der Name Frederik Breuer fällt, werden die meisten wissen, wer damit gemeint ist: 2019 wurde er im Juniorenbereich sowohl Europa- als auch Weltmeister. 

 

 

 

Frederik ist nun seit knapp 7 Jahren Mitglied unseres Vereins und hat seitdem schon viel erreicht. Angefangen bei Gigboot-rudern, Zirkeltraining und Basketballspielen in der Anfängerausbildung, kann er sich wenig später schon in ersten Regattaerfahrungen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Doch mit einer Medaille im Bereich der Kinder gibt er sich nicht zufrieden, er erhöht die Intensität, den Umfang und die Häufigkeit des Trainings und kann sich so auch in den Juniorenwettkämpfen gegen die Gegner durchsetzen, durch einen Platz im Team NRW anschließend belohnt. Als er auch dort gute Ergebnisse erzielen kann, schafft er bereits im ersten A-Junioren-Jahr den Einzug in die Junior-Nationalmannschaft und gewinnt sowohl auf der Europa- als auch auf der Weltmeisterschaft die Goldmedaille. Ein Riesenerfolg für ihn und den ganzen Verein, der 2019 schließlich das 100-jährige Jubiläum feiern durfte! Auch 2020 hat er sich gemeinsam mit Paul Klapperich für die Junior-Nationalmannschaft qualifiziert, leider konnten die Europameisterschaften jedoch aufgrund von Corona nicht ausgetragen werden.

Es wird wohl aufgrund der aktuellen Situation kaum einem aufgefallen sein, aber Frederik ist schon seit Ende Dezember nicht mehr in Bonn. Durch seinen sportlichen Erfolg hat Frederik ein Stipendium für die Univeristy of California in Berkeley, Amerika bekommen. Seit August ist er dort nun Freshman, konnte allerdings aufgrund der Online-Lehre bisher von zu Hause aus studieren. Ende Dezember wurde er dann ins Trainingslager dort eingeladen, weshalb er nun in Amerika studiert und rudert.

In Amerika ist besonders das Unirudern sehr kompetitiv und auf einem sehr hohen Niveau. So ist es eine Ehre für Frederik, in einem der Top 3 Uni-teams ganz Amerikas rudern zu dürfen. Das Team ist mit etwa 50 Leuten recht groß und es wird hauptsächlich Achter gefahren, da dies die Zielbootsklasse für die IRA national Championships, also die Hochschulmeisterschaften, ist. 

„Die Stimmung im Team ist gut, die Boote sind schnell und es macht richtig Laune hier. Beispielsweise gestern im Training sind wir mit drei Achtern Strecken mit abgeriegelter Schlagzahl gefahren. Da wird sich dann richtig gebattelt und dieser Ehrgeiz motiviert einen umso mehr“, berichtet Frederik begeistert. 

Das Semester geht bis Mai mit anschließenden Hochschulmeisterschaften. Sollten diese aufgrund von Corona nicht stattfinden, hat Frederik noch drei weitere Jahre Zeit, um daran teilzunehmen, da das Bachelorprogramm in Amerika insgesamt vier Jahre lang dauert.
Im Sommer wird Frederik dann für die Semesterferien zurück nach Deutschland fliegen. Hier wird er versuchen, sich für die deutsche Nationalmannschaft zu qualifizieren. Eine Möglichkeit wäre, dass er dann wieder mit Paul zusammen trainiert, da die beiden schon ein eingespieltes Team sind.
„Falls ich die Qualifikation für die deutsche Nationalmannschaft nicht schaffe, find ich das persönlich nicht so schlimm. Schließlich ist das mein erstes Jahr als Senior, da habe ich noch einige Jahre Zeit, um anzugreifen“, ist Frederik optimistisch. Trotzdem ist er sehr gespannt darauf, was sich in nächster Zeit ergeben wird. 

Wir drücken Frederik für seine Zukunft die Daumen und freuen uns, wenn er bald wieder Gewichte an der BRG stemmt und man ihn wieder auf heimischen Gewässern rudern sehen kann!

 



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