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Rund um Wannsee am Tag der deutschen Einheit

in Berlin
22.10.2021

Die Anzahl möglicher Regatten für Master-Ruderer ist in diesem Jahr sehr übersichtlich. Die Dove-Elbe-Rallye in Bergedorf, der Moselpokal und der Roseninselachter auf dem Starnberger See wurden abgesagt. Die 20. Langstreckenregatta „Rund um Wannsee“ konnte jedoch wie geplant am 3. Oktober in Berlin stattfinden.

Nachdem das Achterrudern wieder erlaubt war, konnte die Vorbereitung im Sommer beginnen. Samstags und ab August auch montags wurde hauptsächlich im Achter gerudert. Aufgrund der besonderen Streckenlänge von 15 km bei dieser Regatta mussten in der Vorbereitung viele Kilometer gesammelt werden, denn das Motto dieser Regatta war gemäß Ausschreibung: „Hart. Aber wunderschön.“
An dieser Regatta wurde nicht zum ersten Mal teilgenommen. Bereits 2016 war die BRG mit einem Gig-Achter dabei. Somit setzte sich die Mannschaft aus neuen und erfahrenen Ruderern zusammen, die sich dieser Herausforderung erneut stellten. Beim ersten Mal wurde ein zweiter Platz erreicht. Die Zielsetzung war klar…
Die Anreise erfolgte aufgrund der Entfernung am Vortag. Dadurch hatten wir Gelegenheit, uns auf dem Ruderrevier einzurudern und hier schon einmal die herrliche Umgebung zu erkunden. Am Abend konnten wir ein leichtes Getränk im Biergarten mit Blick auf den Wannsee sowie Pasta im Ristorante Salina genießen.
Insgesamt waren 18 Achter gemeldet, darunter hauptsächlich Rennboote und Doppelachter. Der Start erfolgte in Blöcken auf dem Großen Wannsee. Wir starteten zusammen mit unseren Gegnern im zweiten Startblock im Rennen 8, MM 8+ Gig. Die Mannschaft setzte sich zusammen aus: Bert Bauer, Christoph Rüter, Sebastian Althoff, Rainer Wittenhagen (RG Wiking Berlin), Michael Lütz, Torsten Breier, Jan Burkart, Rolf Meißner und Steuerfrau Solveig Grebe (Neuköllner Ruderclub Berlin).
Unter guten Wetterbedingungen erfolgte der Start um 8:50 Uhr. Mit etwas Schiebewind ging es auf die Strecke. Jedes Boot versuchte die optimale Linie vor der ersten Kurve zu erwischen, somit war die Schlagzahl hoch. Das Wasser wurde nach den ersten 2 Kilometern etwas ruhiger, wodurch das Boot insgesamt besser lief und wir uns mit Schlagzahl 29 Stück für Stück von unseren Gegnern absetzen konnten, diese aber immer fest im Blick hatten.
Die Streckenführung war historisch, verlief sie am Tag der deutschen Einheit entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze durch Ost und West. Auf der Havel ging es vorbei an der Pfaueninsel, doch weder die Natur noch die Villen am Ufer konnten wir wirklich genießen, lagen doch noch einige Kilometer vor uns. Kurz vor der Glienicker Brücke, die Potsdam mit Wannsee verbindet, hatten wir etwas Gegenwind, aber auch dieser sollte dem Lauf unseres Achters Horst Schwaeppe kurz vor der Halbzeit nicht viel ausmachen, das Boot lief gut. Die Streckenführung wurde danach etwas enger und kurvenreicher und führte über den Kleinen Wannsee zum Ziel am Bootshaus vom Berliner Ruderclub.

Da alle Altersklassen in den Masters-Rennen zusammen gewertet und die Altersunterschiede mit Zeitgutschriften ausgeglichen wurden, war zunächst unklar, ob der Vorsprung ausreicht. Die reine Fahrzeit betrug auf der ca. 15,2 km langen Strecke 1:00:36. Nach Berücksichtigung der Zeitgutschriften konnte mit 9 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten das Rennen gewonnen werden. Somit wurde nun 5 Jahre nach dem ersten Versuch der Sieg eingefahren. Am Bootshaus des BRC wurde dieses noch gebührend in strahlendem Sonnenschein vor traumhafter Kulisse gefeiert, bevor es am Nachmittag zurück nach Bonn ging.



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