Termine

Demnächst bei der BRG

  • 08.05.2026
    Internationale DRV-Junioren-Regatta
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    Vogalonga
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  • 29.05.2026
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  • 05.06.2026
    Internationale DRV-Regatta
  • 12.06.2026
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  • 16.06.2026
    Vorstandssitzung
  • 25.06.2026
    Deutsche Junioren- und Jahrgangsmeisterschaften Rudern
  • 26.06.2026
    World Rowing Cup III

Rudertermine

  • Montag 18 Uhr
    Gerrit Bickendorf & Andreas Markolwitz-Kalusche „JungerRuderBetrieb (U35)“
  • Dienstag 18 Uhr
    Jürgen Schreiber & Johannes Seiler & Georg Schweflinghaus
  • Donnerstag 18 Uhr
    Jan Hesse & Manfred Zentgraf
  • Freitag 18 Uhr
    Günter Forster & Sebastian Jördens & Rafael Torres
  • Sonntag 9.30 Uhr
    Joachim Bostel & Thomas Spindler

Deutscher Meister und Vizemeister im Zweier ohne Steuermann

Paul Klapperich und Frederik Breuer
19.04.2026

Die Bonner Ruder-Gesellschaft feierte sensationelle Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften im Kleinboot (Riemenzweier und Einer).

Um dieses Ereignis in München einordnen zu können, muss man wissen, dass es neben der Deutschen Meisterschaft um die begehrten Plätze für die nachfolgenden Weltcups (1. Weltcup in Sevilla 29.-31.5) geht.
Von daher traten alle Topruderer Deutschlands in München an. Die Bedingungen waren sehr gut und es gab spannende Rennen mit aus BRG-Sicht sehr erfreulichen Überraschungen.
Für die deutschen Riemenruderer war der 2- das Top Ereignis.  Es meldeten 41 Boote, die um den Einzug in die begehrten A und B Finals kämpften. Die Teilnehmer absolvierten Vorlaufe, Viertel- und Halbfinals um schlussendlich in einem der Endläufe zu landen.
Insgesamt kamen 6 Finals zustande uns so konnten die Boote leistungsgerecht den Finals A bis F zugeordnet werden.
Die BRG trat mit 2 Booten an, in denen saßen Paul Klapperich mit Theis Hagemeister (Schlagmann des Deutschlandachters) und im 2. Boot Frederik Breuer mit Leo Brahms (Achter Partner aus Cambridge). Paul konnte mit Theis schon vor 3 Wochen die Langstrecke in Leipzig über 6 km gewinnen und waren die Favoriten.
Frederik, Schlagmann des siegreichen Cambridge Achters beim Boat Race, startete mit seinen Studienpartner Leo aus Cambridge. Beide hatten nur wenig 2- trainiert, kennen sich aber schon aus Berkeley (USA), wo sie in den letzten Jahren gemeinsam studiert haben. Dieser 2- war in Deutschland noch nie angetreten und fuhr eher mal mit um zu schauen, wo man als Außenseiter so landen würde.
Paul und Theis fuhren erwartungsgemäß souverän ins A Finale und stellten Ihre Spitzenposition eindrucksvoll unter Beweis. Freddy und Leo waren die große Überraschung, als auch sie sich souverän fürs A-Finale qualifizierten. Unter den Vereins- und Bundestrainern ging man nach den Vorrennen von einem Kopf an Kopf Rennen der beiden Bonner Boote aus uns so kam es dann auch. Zuerst setzen sich Freddy/Leo mit einer Länge vom Feld ab, während Paul/Theis das Rennen, wie schon in den Vorrennen, es ruhig und gelassen angingen. Bei 1000m machten Paul und Theiss dann ernst und schoben sich langsam in Front. Wer dachte, Freddy und Leo hätten überzogen und ihr Pulver verschossen, wurden eines Besseren belehrt. Sie konnten das dritte Boot mit einer Länge auf Distanz halten und zu Paul und Theis fehlten am Schluss nur 1,14 Sekunden. Gold und Silber waren der Lohn und bei der Siegerehrung lag man sich gemeinsam in den Armen.
Mit dem 1. Platz und der Deutschen Meisterschaft hatten Paul und Theis die Wahl, entweder auf dem Weltcup Deutschland im 2- oder im Achter zu vertreten. Die beiden entschieden sich für den Achter, sodass Frederik und Leo in Sevilla im 2- an den Start gehen werden.
Auch Arno Gaus, der noch in 2024 bei den Leichten um die Teilnahme an den Olympischen Spielen gekämpft hatte, trat wie im letzten Jahr bei den Schweren an. Er setze sich im Einer im 49 Boote Feld souverän durch und landete wie Paul und Freddy im A Finale. Dort übernahm von Beginn an Oliver Zeidler die Führung und wurde erwartungsgemäß Deutscher Meister. Für Arno reichte es noch nicht für eine Medaille, aber alleine die Finalteilnahme ist der Lohn für die harte Trainingsarbeit der letzten 2 Jahre und öffnet einige interessante Perspektiven, die im Moment noch in Abstimmung sind.
Im Frauen 2- gingen auch 2 Bonner Boote an den Start. Die mittlerweile sehr bekannten Freischem Schwestern, die durch das Schwestern Duell beim Boat Race Oxford/Cambridge tagelang in den britischen und deutschen Medien waren, sowie Charlotte Hentschel, mit ihrer Godesberger Partnerin Thalia Frick, starteten für die Bonner RG. Lilly und Mia Freischem, die aus Rösrath kommen und in Edinburgh an der dortigen Uni rudern gelernt haben, sind seit ein paar Jahren Mitglieder der BRG. Sie sind beide schon für uns bei der Dortmunder Langstrecke im Einer an den Start gegangen, rudern aber sonst nur in England. Nach dem Boat Race wollten auch sie mal wissen, wie das Niveau so in Deutschland ist.
Kurzerhand setzten sie sich in den 2- und ohne viel Training stellten sie sich der deutschen Ruderinnen Elite. Das Ergebnis war der Start im B-Finale mit einem respektablen 10. Platz unter 24 gestarteten Booten.
Auch Charlotte und Thalia konnten mit ihren 4. Platz im C-Finale zufrieden sein und reihten sich als 16. ein. Ein gutes Ergebnis für die beiden, die noch U23 Ruderinnen sind und erst seit wenigen Monaten zusammen rudern.



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